Kann sich ein Unternehmen gut benehmen?
Wenn das Unternehmen eine Person wäre, wie würde sie sich benehmen?
Diese
sehr beliebte Personalisierung von Marken ist zu abstrakt, um zu nutzbaren
Verhaltensanregungen von Führungskräften um Mitarbeitern im
Unternehmen zu kommen.
Auch der Behavior-Transfer auf das Unternehmen selbst als handelnde Person
ist regelmäßig ein willkommener Leitgedanke, aber für
Konzernkonglomerate nicht umsetzbar. Im Gegensatz zu passiven Corporates
wie Design und Mission müssen das Unternehmen und seine Mitarbeiter
volle Handlungsfähigkeit bewahren.
Den Handlungsspielraum gibt die Corporate Philosophy vor; welche konkreten
Vorgaben daraus erwachsen, ist eine Frage des Kulturkreises, aus dem das
Unternehmen hervor gegangen ist und dem es sich verpflichtet fühlt.
Zumindest in westlich geprägten Häusern ist ein rigider Zugriff
auf das Verhalten von Mitarbeitern kontraproduktiv. Dies betrifft alle
Kulturen, die stark individualistisch geprägt sind. Im Gegensatz
dazu ist in arabischen und asiatischen Kulturfeldern eine Orientierung
des Mitarbeiters an einem täglich und stündlich erlebten Corporate
Behavior häufig von Unternehmensleitung und Mitarbeitern gewünscht
und nachgefragt. Die Lünstroth Markenberater können hier nur
"Übersetzungshilfe" in Form einer Darstellung der kulturellen
Unterschiede bieten.
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